Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)

Der Nerv eines Zahnes kann z.B. durch eine fortgeschrittene Karies oder ein Trauma irreversibel geschädigt werden. Die Symptome sind meistens schmerzhaft (Spontanschmerz, starke Hitze-Kälteempfindlichkeit oder Dauerschmerz). In manchen Fällen kann das Absterben eines Zahnnerven auch symptomlos erfolgen.

Wir können mit verschiedenen Methoden (Inspektion, Kältetest, Klopftest und Röntgenaufnahmen) feststellen wie weit der Nerv geschädigt ist und ob eine Wurzelkanalbehandlung sinnvoll ist.

Diese Zähne können häufig mit einer Wurzelkanalbehandlung erhalten werden. Die Anforderungen an eine erfolgreiche Therapie sind sehr hoch, daher gilt sie als Versuch den Zahn zu erhalten. Die engen Kanäle werden von Restgewebe befreit, desinfiziert, maschinell vergrößert und mit einer Wurzelkanalfüllung versehen. In der Regel sind für diese Behandlung mehrere Termine notwendig, die durch spezielle Verfahren (ultraschallaktivierte Spülungen, Desinfektion mittels Laser, thermoplastische Füllung) unterstützt werden kann. Die zugehörige Erfolgsquote kann dadurch je nach Studie von 60% auf über 95% angehoben und der Zahn noch lange erhalten werden.